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Wichtige Kriterien bei der Kühlschranksuche

Möchten Sie einen Kühlschrank kaufen wollen, stehen sie vor einer riesigen Auswahl an Kühlschränken. Verschieden Größen, verschiedene Energieeffizienzklassen, verschiedene Funktionen usw. Damit Sie beim Kauf einen besseren Durchblick haben, gehen wir hier auf die wichtigsten Punkte bei der Kühlschranksuche ein.

Einbaukühlschrank oder Standgerät

Welchen Kühlschrank soll ich kaufenSoll der Kühlschrank sie nahtlos in die Küche integrieren, so ist ein Einbaukühlschrank die richtige Wahl. Er wird vollständig mit zur übrigen Küche passendem Dekor bestückt. Ist der Kühlschrank erstmal eingebaut, ist er in der Regel äußerlich nicht von Schränken zu unterscheiden. Ist er klein genug, steht er meist unter einer Arbeitsplatte. Auf die Kühlschranktüre ist eine zweite Türe aufgesetzt, die genauso aussieht, wie der Rest der Schranktüren.

Ein Standkühlschrank steht hingegen in der Regel frei. Er hat eine ganz normale Türe mit eigenem Griff. Das Anbringen einer Abdeckung an die Kühlschranktüre ist also nicht möglich.

Kühlschrank mit Gefrierfach oder ohne

Die Frage mag zwar erstmal belanglos klingen, schließlich kann man ja mal vorsichtshalber einen Kühlschrank mit Gefrierfach kaufen, eine sogenannte Kühl- / Gefrierkombination. Mal abgesehen davon, dass ein eingebautes Gefrierfach – zumindest bei einem Einbaukühlschrank – Platz für normalen Kühlraum wegnimmt, besteht auch ein nicht zu unterschätzender Unterschied bei den Betriebskosten. Ein Kühlschrank ohne Gefrierfach verbraucht rund ein Drittel weniger Strom, als ein Kühlschrank mit Gefrierfach in gleicher Größe / mit gleichem Nutzvolumen. Sollten Sie also bereits einen Gefrierschrank oder eine Gefriertruhe besitzen und ist diese nicht überfüllt, sollten Sie bei der Kühlschranksuche nach Geräten ohne Gefrierfach Ausschau halten.

Die richtige Kühlschrankgröße

Auch die Kühlschrankgröße, also der sogenannte Nutzinhalt wirkt sich auf den Stromverbrauch aus. Pro 100 Litern zusätzlichem Nutzinhaltes wird etwa 10% mehr Energie verbraucht. Möchten Sie einen alten Kühlschrank ersetzen, können Sie sich bei der Größe an ihm orientieren. War der Platz im alten Kühlschrank immer knapp, ist ein größerer Kühlschrank sinnvoll. Hatten Sie jedoch immer recht viel freien Platz, sollten Sie sich überlegen, ob nicht auch ein kleinere Kühlschrank ausreicht. Wenn Sie keine Anhaltspunkte für die passende Größe haben sollten (z.B. wenn Sie sich das erste Mal einen Kühlschrank kaufen), können Sie sich auch an folgenden Werten orientieren:

Haushaltsgröße Nutzinhalt
Single-Haushalt bis 100 Liter
1-2 Personen-Haushalt 100 bis 140 Liter
für jede weitere Person + 50 Liter

Der Funktionsumfang

Gerade teurere Geräte besitzen oft noch Zusatzfunktionen, die bei der Kühlschranksuche berücksichtigt werden können.

No-Frost, Low-Frost und Stop-Frost

Die No-Frost Technologie soll Eisbildung an den Wänden des Gefrierfaches vermeiden. Durch Wärme, die in das Gefrierfach des Kühlschranks gelangt, z.B. durch warme Speisen oder durch häufiges Öffnen der Kühlschranktür erhöht sich die Luftfeuchtigkeit im Kühlschrank. An der Kühlschrankwand schlägt sich diese Luftfeuchtigkeit als Reif nieder, der im Extremfall zu richtigen Eisschollen werden kann. Diese nehmen nicht nur Platz weg, sondern erhöhen auch den Stromverbauch, da sie eine energieeffiziente Kühlung verhindern. Hat sich Eis an der Wand des Gefrierfaches gebildet, so sollte dieses abgetaut werden.

Einfacher geht das bei sogenannten No-Frost Geräten. Diese Kühlgeräte kühlen durch einen kalten Luftstrom angetrieben durch ein Ventilator und besitzen eine Heizung, die die Kühlrippen enteist. Dadurch soll eine Eisbildung verhindert werden und das lästige Abtauen entfällt. Der Nachteil ist allerdings der erhöhte Stromverbrauch von 10-20%. Dieser kann sich jedoch relativieren, wenn ansonsten über längere Zeiträume größere Eisansammlungen im Gefrierfach vorhanden wären. Außerdem wird ja auch nach einem manuellem Abtauvorgang am Anfang mehr Energie verbraucht, um den Kühlschrank wieder herunterzukühlen.

Bei Low-Frost und Stop-Frost Geräten fehlt der Ventilator. Sie sind in ihrer Bauart so optimiert, dass es zu möglichst wenig Eisbildung kommt.

Super-Kühlen

Kühlschränke mit Super-Kühlen besitzen eine Taste, mit der die Kühlschranktempertur für kurze Zeit niedriger eingestellt wird. Dies soll helfen, frisch eingeräumte Lebensmittel schnell herunterzukühlen und eine Temperaturerhöhung im Kühlschrank durch neue Lebensmittel vermeiden. Nach einer gewissen Zeit schaltet der Kühlschrank automatisch wieder auf die Standardtempertur um

Vita Fresh und HydroFresh

Vita Fresh nennt sich eine Technologie, die dafür sorgen soll, dass Lebensmittel länger frisch bleiben. Durch mehrere Klimazonen mit unterschiedlicher Luftfeuchtigkeit und Temperatur sollen insbesondere Obst und Gemüse länger halten. Daher ist in diesen Fächern die Luftfeuchtigkeit besonders hoch. Hier ein Werbeviedeo eines Herstellers:

In HydroFresh Geräten ist nur die Luftfeuchtigkeit steuerbar, nicht aber die Temperatur.

Der Energieverbrauch

Ein wichtiger Punkt, der bei der Kühlschranksuche unbedingt beachtet werden sollte, ist der Energieverbrauch. Dadurch, dass ein Kühlschrank immmer in Betrieb ist, wirkt sich der Stromverbrauch über die Lebensdauer des Kühlgerätes sehr stark auf die Gesamtkosten aus. Zum Einen gibt der Hersteller den Verbrauch in Kilowattstunden an, zum Anderen wird jeder Kühlschrank in eine Energieeffizienzklasse (nach EU-Energielabel) eingeteilt. Heutzutage neu erhältliche Geräte besitzen mindesten die Energieeffizienzklasse A+. Empfohlen wird jedoch ein Kühlschrank mit einer Effizienzklasse von mindestens A++.


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